Wolfgang Herdam Fotoverlag

Eisenbahnbuchverlag

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Wolfgang Herdam

Köln-Bonner Eisenbahnen
Erinnerungen an die Rheinuferbahn

Festeinband DIN A4 quer,
136 Seiten, 270 Fotos und Abbildungen
ISBN 978-3-933178-39-8

39,80 €             N E U  ! !


Vor 25 Jahren wurde die Aktiengesellschaft der Köln-Bonner Eisenbahnen aus dem Handelsregister gelöscht – Anlass genug, um mit dem vorliegenden Bildband an den Mythos Rheinuferbahn zu erinnern. Gleich zweimal rückte diese Bahn in den Fokus: Eröffnet im Jahre 1906, war die Rheinuferbahn die erste elektrische Vollbahn mit planmäßigem Personenverkehr und zog Elektro- und Eisenbahningenieure aus aller Welt an den Rhein.
1960 begeisterte die Rheinuferbahn erneut die Eisenbahnfachwelt mit dem ersten Triebwagen in Aluminium-Ganzbauweise, den die KBE in Zusammenarbeit mit der heimischen Industrie und der Firma Siemens in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre entwickelt hatte. Er gilt als der Urahn heutiger Triebwagen – bis hin zum ICE!
Steigen Sie ein in eine facettenreiche Reise von den Anfangsjahren der Rheinuferbahn bis zur letzten Fahrt am 11. August 1978!

Band 5

Helmut Neumann

Noch keine Ruhe im Feuer !

Festeinband 17 x 23,5 cm hochkant, 116 Seiten, 63 Fotos  und Zeichnungen
ISBN 978-3-933178-40-4

22,80 €                   N E U  ! !


Der Autor Helmut Neumann setzt die Reihe seiner bisher aus eigenem Erleben oder durch Kollegen zugetragenen Geschichten aus der Dampflokzeit fort – noch „ruht das Feuer“ nicht! Besonders aus seiner Eisenacher Zeit gibt es noch Vieles nachzutragen.

Die betriebsfähig unter Dampf abgestellten Lokomotiven, das können Reserve- oder Pausen-Lokomotiven sein, werden durch zugelassene Kesselwärter beaufsichtigt. Deren Aufgaben bestehen vor allem darin, bei Rostlokomotiven den Dampfdruck mindestens bis etwa 4 bar unter höchstzulässigen Betriebsdruck und den Wasserstand ungefähr auf 1/2 bis 2/3 Glashöhe zu halten.

Dazu ist ein auf dem Feuerrost ringförmig angelegtes Reservefeuer erforderlich: Es wird Kohle vor die Vorderwand, an die beiden Seitenwände sowie an die Rückwand der Feuerbüchse auf den Feuerrost gebracht. Die Wärmeentwicklung ist relativ gering – sie genügt aber den jetzt erforderlichen Ansprüchen, den Dampfdruck und den Wasserstand in den zulässigen Bereichen zu halten.

Es herrscht „Ruhe im Feuer“. Diese „Ruhe“ kann jederzeit durch einen den Dienst antretenden Lokheizer durch gleichmäßiges Verteilen der Glut des Reservefeuers und Aufwerfen von frischem Brennstoffs beendet werden.


Lok im Rhein

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Uwe Breitmeier / Bernhard Forkmann
Volker Jenderny / Horst Müller

Lok im Rhein


N E U  ! !

Festeinband DIN A4 hochkant,
60 Seiten, 58 Fotos und Abbildungen
ISBN 978-3-933178-38-1    19,80 €

Die „älteste“ Lok Deutschlands, wo steht sie? Noch liegt sie, begraben vor über 160 Jahren unter mehreren Metern Kies im alten Rheinbett, bei Germersheim und wartet darauf, aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt zu werden. Sie nach so langer Zeit überhaupt wiederzufinden, war ein spannungsreiches Abenteuer für passionierte Schatzsucher. Und es brauchte mehr als zwei Jahrzehnte intensiven Quellenstudiums, um eine tragfähige Schatzkarte zu entwickeln. Parallel dazu wurden es 14 geophysikalische Messexkursionen, um schließlich einen gültigen „geomagnetischen Fußabdruck“ der Keßler-Lok 205 einzufangen. Viele Fragen drängten sich auf:
Wie hat sich der Schiffsunfall auf dem Rhein im Jahre 1852 mit der Lok an Bord zugetragen? Wie findet man ein im Untergrund verborgenes eisernes Objekt von 20 Tonnen? Wo genau liegt die Fundstelle? Wem gehört diese Lok heute? Wann und wie wird die Lok gehoben? Wo soll sie zukünftig ausgestellt werden? Eines ist sicher: Die Keßler-Lok 205 ist kein Phantom, sondern ein hochinteressanter Kulturschatz, den es jetzt nach seiner Wiederentdeckung endlich zu bergen lohnt.

Fernsehbeitrag zum Thema "Lok im Rhein" (Landesschau Rheinland-Pfalz, SWR 08.02.17)


„ … Das Buch beschreibt die akribische, nahezu detektivische Recherche des Lokführers Horst Müller, seine geduldige Arbeit in den Archiven. Alte Dokumente werden gezeigt, und der Leser kann nachvollziehen, wie die modernen Schatzsucher zu ihrer fundierten Schatzkarte gelangten. Eng mit dem kartographischen Wissen verknüpft erfolgten die geophysikalischen Erkundungsmessungen durch Prof. Dr. Forkmann. Dem Leser wird mit anschaulichen Datenbeispielen das geophysikalische „Einkreisen“ des Suchobjekts erläutert. Magnetik, Georadar und moderne Lot- und Positionierungsverfahren kamen zum Einsatz. Schließlich wurde die jahrzehntelange Suche durch das Auffinden einer gemäß den Suchkriterien und den geophysikalischen Modellierungs-ergebnissen passenden magnetischen Anomalie belohnt. ...“

Andreas & Susanne Kathage im Georeport der Fachzeitschrift GMIT68 (Juni 2017)

 

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Wolfgang Fiegenbaum/Ingo Hütter

SCHWERE BROCKEN Band 1

Regelspurige E-Tenderlokomotiven
Festeinband DIN A4 hochkant, 416 Seiten, 29 Farb-, über 650 SW-Abbildungen
ISBN 978-3-933178-29-9                           58,00 €

„... Die Buchkonzeption ist bestechend – im Gegensatz zu klassischen Baureihenbänden wird hier Dampflokgeschichte quer beschrieben. Die Buchreihe gliedert nach Herstellern, deren Unternehmensgeschichte und jeweiligen Produktionsschwerpunkten, die in einem einleitenden Kapitel vorgestellt werden. Es folgen die einzelnen Et-Bauarten (einschließlich Lieferlisten), deren technische Besonderheiten im Einzelfall ausführlich in Wort und Bild dokumentiert werden. Der zweite Teil jeder Bauart-Beschreibung befasst sich mit den Einsatzbedingungen – bei Staatsbahn-Lokomotiven naturgemäß anders gegliedert als bei Rangierlokomotiven großer Industriebetriebe. Bei letzteren entwerfen die Autoren ein faktenreiches Unternehmensporträt, in dessen Mittelpunkt stets die schweren Brocken selber stehen. Dabei zeigen allein schon die umfangreichen Literaturlisten am Schluss jedes Kapitels die Ernsthaftigkeit der Recherche, so dass jedes dieser Kapitel ein äußerst informativer un zugleich abwechslungsreicher Lesegenuss ist.
Im vorliegenden ersten Band werden in 36 Kapiteln die Produkte von Esslingen, Cockerill, StEG, Henschel, Vulcan und Hanomag vorgestellt: Staatsbahn-Baureihen wie 82, 945-17 und 975 ebenso wie Lokomotivtpen für Zechen-, Hafen- und Industriebahnen (z.B. die E-Kuppler ‚Gelsenkirchen‘ und ‚Bochum‘) und für Privatbahnen, u.a. die GMHE, Hzl, PIE, WN und WLE. ...“

Dr. Rolf Löttgers im eisenbahn magazin 6/2013


Buchvorstellung
Schwere Brocken Band 1



v.l.n.r.
Dr. Alfred Gottwaldt,
Ingo Hütter,
Prof. Dr. Wolfgang Fiegenbaum,
Wolfgang Herdam


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Wolfgang Fiegenbaum/Ingo Hütter

SCHWERE BROCKEN Band 2

Regelspurige E-Tenderlokomotiven
Festeinband DIN A4 hochkant, 488 Seiten, 31 Farb-, über 650 SW-Abbildungen
ISBN 978-3-933178-36-7        64,00 €

„[...] Im sachlogischen Kontext mit dem Band 1 der ‚Schweren Brocken‘ beginnt das Werk mit einem neunten Kapitel. Die in der Branche als äußerst kundig namhaften Autoren lassen zunächst die BMAG als Geburts- und Fertigungsstätte der E-Kuppler Revue passieren, um präzise auf die Wildauer Bauarten einzugehen. Es folgen breit angelegte Darstellungen über den Betriebseinsatz, die es in dieser informativen Wucht und Formatierung sicher noch nicht gab. Dabei erfährt der Leser dass sich T16 und T161 von 1905 bis zum Ende der Dampflokzeit bei nicht weniger als 14 Staats-, zehn Privat und rund 100 Industriebahnen in Europa und Asien (!) bewährten - nicht nur als ‚Rangierböcke‘, sondern auch im Steilstreckendienst auf ehemaligen Zahnradbahnen, als Zuglokomotiven auf großen Werkbahnnetzen und vereinzelt sogar in der Tabak- und Computerindustrie.
Nach Kenntnis des Rezensenten enthält dieses außergewöhnliche Baureihenbuch mit seiner eigenwilligen, jedoch überzeugenden Struktur als erstes Werk dieser Art sogar die Gleis- und Streckenpläne jener Orte und Regionen, in denen die beschriebenen Lokomotiven zum Alltag gehörten.
Fazit: Werd dieses Werk mit einer alternativen Baureihengeschichte ‚toppen‘ möchte, dürfte es wahrlich nicht ganz leicht haben.“

Dr. Franz Rittig in der MIBA 3/2016

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Wolfgang Herdam

Eisenbahnen zwischen Rhein, Maas und Mosel

Festeinband DIN A4 quer, 192 Seiten, 235 überwiegend ganzseitige Farbfotografien von der DB, SNCB, CFL, SNCF, KBE, RBW u.a.
ISBN 978-3-933178-33-6    49,00 €

„[...] Wer in diesem Kontext nicht nur nach den Magistralen, sondern auch den zahlreichen Nebenbahnen sucht, die es im beschriebenen Raum damals noch gab, wird sich ob einer solchen  ‚Nagelprobe‘ nicht enttäuscht sehen, bietet der Bildband doch eine unglaubliche Fülle an Motiven  längst verschwundener Sekundärlinien mit idyllischer, ja romantischer Ausstrahlung. Bisweilen will es scheinen, als habe der Fotograf seine Bildinhalte nach den Wünschen motivsuchender Modellbahner inszeniert!
Zusammen mit den Fotos von dicht befahrenen Hauptstrecken summiert sich gegen Ende des furiosen Bildbands eine unglaubliche Vielfalt unterschiedlichster Eisenbahnfahrzeuge, wie sie so nur rund um Luxemburg anzutreffen war. Begegnet man anfänglich den an Grubenelloks erinnernden CFL-Maschinen 3608 und 3617, so rollen wenige Seiten weiter die weinroten DB-Schienenbusse ins Bild, unmittelbar gefolgt von der eleganten Mehrsystemlok 181 210 und (welch Kontrast) der kleinen O & K-Diesellok D 2 der Brohltalbahn vor herbstlich bunter Kulisse. Wenn sich dann zu den pittoresken SNCF-Triebwagen der X-39-Reihe auch noch die Klassiker aus dem ‚Kartoffelkäfer-Schwarm‘ der CFL hinzugesellen, dann ist der wohl eher lobende denn fragende Satz berechtigt: Herz, was willst Du mehr?“

Dr. Franz Rittig in der MIBA 11/2015

 

Helmut Neumanns Buchreihe

 

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Band 4

Auf Lokfahrschule !

Festeinband 17 x 23,5 cm hochkant, 128 Seiten, 54 Fotos und 24 Zeichnungen
ISBN 978-3-933178-37-4                                       24,80 €

„Nun ist er da, der vierte Band aus der Feder des schreibenden Dampflokexperten Helmut Neumann. Wer die vorangegangenen Bücher besitzt und gelesen hat, wird ohne Zögern nach dem neuen greifen. So, wie ihn seine Schüler aus der Lokfahrschule Güstrow kennen, wie ihn die Teilnehmer zahlloser Dampflokführer-Lehrgänge erlebt haben (und nach wie vor erleben), brachte der Autor auch diesmal wieder seine Geschichten aus dem Alltag der Lokfahrschule zu Papier: spannend, technisch sehr verständlich, didaktisch gut durchdacht und menschlich zuweilen tief berührend. Was Helmut Neumann etwa über Albert Grewe, den langjährigen Direktor der Lokfahrschule Güstrow, nunmehr lesbar gemacht hat, zeugt von höchster Achtung dem einstigen fachlichen und persönlichen Vorbild gegenüber. Der Leser begegnet dem sachlichen Techniker Neumann erneut als einem beachtlichen Menschen, der das Wort ‚Lehren‘ vor allem als ‚Vorleben‘ versteht.
Daneben gibt es manche Geschichte voller Humor und Hintergründigkeit: Angehende Lokführer auf Schulung müssen etwas ganz besonderes sein! Und natürlich fehlt auch diesmal die Exkursion tief hinein in spezielle Fragen der Dampfloktechnik nicht: Was wohl beinhaltet der ‚Grew‘sche Satz‘? Wie funktioniert der Druckausgleichkolbenschieber der Bauart ‚Ruppert‘? Was ist dran an der geheimnisvollen Steuerung des ‚Adler? Dies alles wird mit demonstrativen, farbigen Zeichnungen, fast alle aus der Feder Helmut Neumanns, überaus sinnfällig belegt.
Nach einer technikhistorischen Vorlesung wurde der Autor dieser Buchbesprechung einmal gefragt, was denn (physikalisch interpretiert) ein ‚Siedeverzug‘ sei. Im guten alten ‚Brosius und Koch‘ fand sich zwar eine Art Erläuterung, doch erst jetzt erschloss sich ihm das Problem völlig und wirklich: Er las Helmut Neumanns ‚Geschichten aus Güstrow‘ und darin das Kapitel 23 ‚Der Siedeverzug‘.“

Dr. Franz Rittig in der MIBA 9/2016


Band 5

In Vorbereitung

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Paul Lauerwald

Halle - Kasseler Eisenbahn

Festeinband DIN A4 hochkant,
160 Seiten, 196 Fotos, davon 66 in Farbe, 44 Dokumente sowie exakte Gleispläne der wichtigsten Bahnhöfe
ISBN 978-3-933178-35-0                                       36,00 €

„Die deutsche Teilung 1945 brachte auch die Kappung der Kasseler Bahn mit sich, zwischen Arenshausen und Eichenberg wurde die Strecke am 24. Juli 1945 unterbrochen. Die Wiedereröffnung der Gesamtstrecke wurde in der Folgezeit interessanterweise immer wieder von den Verantwortlichen in der sowjetischen Besatzungszone gefordert, von britischer und amerikanischer Seite jedoch ebenso oft abgelehnt. So dauerte es bis zur Wiedervereinigung, bis die Züge wieder durchgängig von Halle nach Kassel verkehren konnten. Die Strecke war die erste, bei der der Lückenschluss realisiert wurde.
Fakten- und bildreich zeichnet Lauerwald ein Portrait dieser Strecke, das nicht nur ihre frühe und jüngere Geschichte und Gegenwart, sondern auch einen Ausblick in die Zukunft der Kasseler Bahn als Bestandteil des Transeuropäischen Eisenbahnnetzes bietet. Gelungen auch das Kapitel zum Bahnpostdienst, das durchaus nicht jedes Streckenbuch zu bieten hat. Die wichtigsten Bahnhöfe sind außerdem mit Fotos und detaillierten originalen Gleisplänen dokumentiert.“

Mario Schulze im Schienenbus 4·2015


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Paul Lauerwald

Die Hauptbahn Nordhausen - Erfurt

Festeinband DIN A4 hochkant, 88 Seiten, 101 Fotos, überw. in Farbe, exakte Gleispläne etc.
ISBN 978-3-933178-26-8                                       29,80 €

„Die Zusammenarbeit von Paul Lauerwald (Autor) und Wolfgang Herdam (Verleger) ist seit Jahren ein Garant für ansprechende Eisenbahnliteratur.
Diese Erwartungshaltung, die der Rezensent auch deren neuester Veröf­fentlichung entgegenbrachte, wurde nicht enttäuscht.  .... Die Geschichte der Strecke wird - von der Planung bis zu den für die kommenden Jahre vorgesehenen Ausbau­vorhaben - ausführlich beschrieben. Hierbei wird auch auf den Triebfahrzeugeinsatz, die Verwaltungsgeschich­te, Unfälle sowie die Bahnpostbeförderung in angemessener Weise eingegangen. Sämtliche Bahnhöfe werden anhand von Gleisplänen vorgstellt. Illustriert wird der Text zudem u.a. durch Karten und Fahrplanauszüge sowie 101 bislang kaum bekannte Fotos aus allen Epochen. Historische Ansichtskarten aus den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg sind ebenso zu finden wie ansprechende Farbaufnahmen des auch als Eisenbahnfotografen bekannten Verlegers aus der Nachwendezeit.
Wer die älteren Veröffentlichungen des Duos Herdam / Lauerwald schätzt und sich für die thüringische Eisen­bahngeschichte interessiert, wird an dieser Neuerscheinung ebenfalls Gefallen finden!“

Ralf Böttcher in der drehscheibe

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Heiko Golla

150 Jahre Eisenbahn in Thale -
Eisenbahngeschichte aus dem Nordharz

Festeinband DIN A4 hochkant, 96 Seiten, 114 SW- und 27 Farbfotos, div. Tabellen und Zeichnungen
ISBN 978-3-933178-28-2    27,80 €

Nur noch wenige Exemplare verfügbar

„Früher als viele andere Städte am Harzrand erhielt Thale schon 1862 von Halberstadt aus Anschluss an das Eisenbahnnetz. Im Jahre 1907 folgte die Eröffnung der Strecke nach Blankenburg durch die private Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn (HBE), die ein Jahr später um einen Abzweig nach Quedlinburg ergänzt wurde.

Außer mit der Entwicklung der Staats- und Privatbahnen sowie ihrer Anlagen im Stadtgebiet bis in die heutige Zeit beschäftigt sich der Verfasser überdies ausführlich mit den Werkbahnen des Ortes, indem das Eisenhüttenwerk bis Anfang der neunziger Jahre umfangreiche Bahnanlagen mit zahlreichen eignen Lokomotivenbetrieb, unter denen sich zeitweilig sogar eine in der DDR außerordentlich seltene, im Jahre 1962 vom 'Klassenfeind' aus Frankreich beschaffte Diesellok befand. Auf nicht umgesetzte Bahnprojekte wird ebenso eingegangen, wie auf die örtlichen Seilbahnen, die nicht nur der Beförderung von Touristen, sondern auch von Schlacke dienten.
Die Illustration ist mit ca. 140 sauber wiedergegebenen, z.T. Farbigen Fotos aus allen Epochen, Gleisplänen und Landkarten außerordentlich reichhaltig ausgefallen. Allein die Karte im vorderen Buchdeckel, welche die territoriale Zersplitterung des nördlichen Harzes im Jahre 1863, sowie die damals vorhandenen Bahnlinien zeigt, ist eine längere Betrachtung wert.

Wenngleich eine striktere thematische Gliederung nach Strecken bzw. Industriebetrieben das Buch übersichtlicher gemacht hätte, dürften Eisenbahnfreunde, die sich für die Geschichte der Bahnen im Nordharz interessieren, an diesem Gefallen finden.“

Ralf Böttcher in der Drehscheibe 242


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Wolfgang Herdam

Mit der Harzbahn durch das Selketal

Festeinband 21,5 x 20,5 cm, 80 Seiten, 80 Farbfotografien  ISBN 978-3-933178-19-3

19,80 €

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Wolfgang Herdam

ADIEU NEBENBAHN Sachsen-Anhalt

Festeinband 21,5 x 20,5 cm, 124 Seiten,
140 Farbfotografien
ISBN 978-3-933178-20-7                                       26,50 €

Nur noch wenige Exemplare verfügbar

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Hanne-Ruth Rüsen/Johann Petersen

Halligbahn Dagebüll - Hallig Oland -
Hallig Langeneß          

Festeinband DIN A4 quer, 72 Seiten, 185 Farb-, 15 SW-Fotos, Übersichtskarte
ISBN 978-3-933178-19-3                       24,80 €

„[...] Die Autoren leben auf den Halligen. Ein Außenstehender käme wohl kaum zu einer derartigen Fülle an Bildern von Situationen oder der Anzahl verschiedener Privatloren. Das Buch ist ein Reigen von Fotos aus den letzten Jahren, ergänzt um einige ältere Bilder und künstlerische Zeichnungen. ...und gibt Einblicke in das Halligleben, welches Bewohnern des Festlandes in der Regel unbekannt ist (Eis von der Strecke räumen ist die Kehrseite von Küstenromantik).“

Holger Neumann im Werkbahnreport 15 (Juni 2011)